Alles Über Istrien

Mit einem Blick können Sie den gesamten Reichtum dieser Mannigfaltigkeit erfassen, von dem Schneeweiß der nahen Berge, dem Wogen der grünen Wiesen und Felder, Ebenen und Senken, von den Wellenförmigen Landschaften mit Weinbergen und Olivenhainen bis zum klaren Blau des nahen Meeres. Wenn Sie diese Pracht betreten, wenn Sie ihr ganz nah kommen, wird Sie mit jedem ihrer Details bezaubern, mit jeder Einzelheit: Kirchenportale und Stadttore, Dorfstrassen mit Höfen, Rundbögen und offenen Treppenhäusern, das Gurgeln rauschender Bäche und Lichtungen blühender Kirchbäume. Alles ist hier so vertraut und freundschaftlich: die Natur, die Siedlung und die Menschen.
Geographische Lage
Westlichste Region der Republik Kroatien, größte Halbinsel der Adria
Fläche
2 820 km2 (Dreieck: Dragonja, Kap Kamenjak, Učka)
Bevölkerungszahl
206.344 (2001.)
Küstenlänge
445,1 km (die vielfältige K!uste ist doppelt so lang wie die Küstenstraße) Die Westküste Istriens ist 242,5 km lang, mit den Inseln 327,5 km (178,1 M). Die Ostküste Istriens ist 202,6 km lang, mit den dazugehörigen Inselchen 212,4 km (114,5 M).
Meer
Die niedrigste Meerestemperatur ist im März und liegt zwischen 9,3°C und 11,1°C und die höchste im August ind liegt zwischen 23,3°C und 24,1°C. Der Salzgehalt des Meeres beträgt 36 – 38 Promille. Flüsse
Mirna, Dragonja und Raša
Vegetation
Istrien ist die größte grüne Oase der Nordadria, Entlang der Küste und auf den Inseln gibt es vorwiegend Kiefernwälder und die typische grüne Macchia. Die wichtigsten Pflanzenarten der Macchia sind die Steineiche und der Erdbeerbaum. Die Wälder in Istrien bedecken 35% der Fläche.
Verwaltungszentrum
Pazin (9.227 Einwohner)
Wirtschaftszentrum
Pula (58.594 Einwohner)

Die geschichte Istrien

Die ersten Menschen in Istrien

istra Die ersten Zeugnisse der Existenz von Urmenschen in Istrien stammen noch aus dem älteren Paläolithikum. Das Alter des in der Höhle von Šandalja gefundenen Steinmeißels wird auf 2 Millionen bis 800 Tausend Jahren geschätzt. Auf der Lokalität Šandalja II und in der Höhle des Romualds dagegen befinden sich Funde aus dem jüngeren Paläolithikum. In der Höhle des Romualds (in Limski Kanal, 20 km von Pula und 13 km von Rovinj entfernt) wurde eine Menge Knochen verschiedener Tiere, wahrscheinlich der Beute damaliger Jäger, gefunden. Die Höhle, deren Funde eigentlich Zeugnisse der Existenz von Menschen in der älteren Steinzeit sind, ist ein interesaantes späleologisches Objekt, in dem man sogar Fledermäuse und verschiedenen Höhlenschmuck sehen kann. Die Höhle wurde nach einem Heiligen ganannt, dem Romuald, der in ihr drei Jahre gelebt und meditiert hat. Eine Reihe übriger urgeschichtlicher Funde aus der Jungsteinzeit (6000 - 2000 Jahr v. Chr.) zeugt von Anfängen der Tier- und Getreidezucht und dem Verlassen der ausschließlich jägerlichen Lebensweise. Die Herstellung von Ausrüstung und Werkzeugen wird verbessert, außerdem beginnt man, auch Tonwaren herzustellen.

Die urgeschichtlichen Hügelsiedlungen

rimljani Mitte des 2. Jh. v. Chr. an den Hügelspitzen und Erhöhungen oberhalb der Täler, und zwar auf der ganzen Halbinsel Istrien, die Hügelsiedlungen, sog. Gradina. In Istrien gibt es mehr als 400 Hügelsiedlungen, die von einer großen Besiedlung noch in der Bronze- und Eisenzeit zeugen. Die Hügelsiedlungen, gebaut mit Hilfe besonderer Technick ohne Bindemittel, hatten die Form einer Ellipse oder eines Kreises und waren mit Schutzmauern umgeben. Die größeren Hügelsiedlungen dagegen waren sogar mit einigen Schutzmauergürteln umgeben. Die Wohnhäuser hatten außer der viereckigen Form und dem kreisförmigen Grundriß wahrscheinlich ein Dach aus Steinplatten, ähnlich wie die heutigen Bauernhäuser, sog. Kažun. Diese Ähnlichkeit zwischen einstigen und heutigen Steinhäusern weist darauf hin, dass die Bauart in Istrien ununterbrochen noch von der Bronzezeit beibehalten wurde. Die am besten bewahrten Hügelsiedlungen befinden sich in der Nähe von Pula (Nezakcij), Rovinj (Monkodonja) und Poreč (Picugi – der einheitliche Name für drei Hügelsiedlungen). Nezakcij ist als die letzte Hauptsdtadt der Histren, wahrscheinlich der ersten Bewohner Istriens, bekannt. Histren waren in die Stämmen organisiert, beschäftigten sich mit dem Handel, waren Fischer, Jäger, Viehzüchter und Ackerbauer. In den Werken der römischen Schriftsteller wurden sie sogar als Seeräuber erwähnt. Ende des 3. Jh. v. Chr. konfrontieren sie sich einige Male mit den Römern. Aus dem Text des römischen Historikers der Augustuszeit, Titus Livius, ist die Schilderung der römischen Eroberung von Nezakcij 177 bekannt. Damals begang der histrische König Epulon Selbstmord durch sein eigenes Schwert, indem er es in seine Brust stach, um nicht in römische Hände zu gelangen. Unter dem Nordtor von Nezakcij, sog. Porta Praehistorica, befand sich ein Kanal für Niederschlägeableitung mit einem Steingitter.

Die byzantinische Periode

bizant Die barbarischen Durchbrüche und Umzüge der germanischen Goten führten 476 zu dem Zusammenbruch des Weströmischen Reiches, das über die istrische Halbinsel mehr als 5 Jahrhunderte regierte. Doch 30 Jahre später erneut der Kaiser des Oströmischen Reiches, Justinian, das Reich, womit die byzantinische Herrschaft über Istrien beginnt und bis 751. dauert. Auf seinem Eroberungsweg von Konstantinopol bis Ravenna, aus der Justinian 535 eine neue Westmetropole mach, ließ er zahlreiche monumentale Gebäude bauen. Eines von dennen befindet sich gerade in Istrien. Unter byzantinischer errschaft beginnt Pula, sich kulturell zu entwickeln. Der ravennische Bischof Maximilian, geboren in Veštar neben Rovinj, ließ eine monumentale Dreischiffbasilika bauen, von der heute nur noch eine von zwei Memorialkapellen kreuzförmigen Grundrisses bewahrt ist. Wegen wunderschöner Ornamente aus Marmor, Mosaik und Stuck wurde diese Basilika die Heilige Maria Formosa genannt, oder, übersetzt, Die Heilige wunderschöne Maria. Die beiden Kapellen waren auch mit dem Wand- und Bodenmosaik geschmuckt. Einer Legende nach fand Maximilian das begrabene Gold und schenkte es dem Kaiser Justinian, der Maximilian mit dem Erzbischofstuhl belohnte. Doch eine der schönsten frühbyzantinischen Basiliken in Europa befindet sich in Poreč. Sie wurde nach dem Bischof Euphrasius genannt, der auf Fundamenten einer alten Kirche im 6. Jh. die prachtvolle Dreischiffbasilika bauen ließ.

UNESCO

Eine der schönsten frühbyzantinischen Basiliken in Europa, die 553 Jh. gebaut ist, befindet sich in POREČ. Sie wurde nach dem Bischof Euphrasius genannt, der auf Fundamenten einer alten Kirche im 6. Jh. die prachtvolle Dreischiffbasilika bauen ließ.

Euphrasiusbasilika

Der ganze Komplex der Euphrasiusbasilika, d.h. die Kirche, Taufkapelle, der Atrium und der einstige Bischofpalast, befindet sich seit 1997 auf der Liste des von UNESCO geschützten Kulturerbes. Besonders interessant sind die prunkvollen Mosaike in der Apsis und Marmorplatten mit Inkrustationen aus Perlmutt und buntem Stein. Ursprünglich befand sich an der Stelle der heutigen Basilika das sog. Maurosoratium, einer der ersten Sammelorte der Christen. Es wurde nach dem Beschützer der Stadt und des Bistums von Poreč, dem Bischof und Märtyrer Mauro, genannt. Es wurde während der größten Verfolgung der Christen, unter dem Kaiser Dioklezian, zusammen mit der ganzen damaligen Priesterschaft von Poreč, getötet. Seine Reliquien befinden sich in Euphrasiusbasilika.

Die Städtchen im Inneren Istriens

gradovi In den ersten Jahrhunderten des früuhen Mittelalters drangen verschiedene barbarische Stämme in Istrien ein. Während sich Avaren und Langobarden nicht länger aufhielten, breiteten sich Slawen über die ganze Halbinsel aus und besetzten viele Teile des Halbinselinneren. 788 wurde Istrien zu einem Teil Fränkischen Reiches. Die neuen Herrscher führten das Feudalsystem ein und förderten auf die städtischen Besitzungen die Besiedlung von Slawen, womit die Städte ihre noch aus der römischen Zeit geerbte Selbstverwaltung verloren. Während sie an Macht verloren, wuchs jene der Kirche, die sich auf die fränkischen Herrscher stützte. Nach dem Zerkleinerung und schließlich dem Zusammenbruch des Fränkischen Reiches gehörte Istrien zunächst zum Italienischen Königreich, später, 952, zum Bayerische Herzogtum und 976 dem Herzogtum Kärnten. Im 11. Jh. wurde Istrien zu Selbstverwaltungsbezirk unter der Jurisdiktion der aquileianischen Patriarchen und einer deutschen feudalistischen Familie. Die unterschiedlichen Interessen der Kirche, der Venezianischen Republik und deutscher Adeliger führten zu neuen Konfrontationen, Plünderungen und Zerstörungen, worunter die unbeschützten einheimischen Bauern am meisten zu leiden hatten. Die Miniturstädte im Inneren Istriens liegen hauptsächlich an den Hügelspitzen, weil eine solche Lage einst natürlichen Schutz bedeutete. Einige von ihnen hatten außer Stadtmauern auch Türme und bewegbare Brücken, die sie vor Angriffen der benachbarten Feudalherren oder Venedigs zusätzlich schützen sollten. Innerhalb dieser mittelalterlichen Ansiedlungen, die von Außen wie Festungen wirken, gab es ein Netz gewundener, den Stadtmauern folgender Straßen. Zentrum des Lebens waren Kirche und Stadtplatz. Die Stadtlogen als Form gibt es in solchen Städtchen erst seit Ende Mittelalters, als die urbane Kultur stärker wird. Sie waren Orte, auf denen sich die Stadtbürger versammeln und Stadtväter die wichtigen Entscheidungen treffen. In allen Formen des öffentlichen Lebens spielen sie eine große Rolle. Falls sie sich außer Stadtmauern befanden, dieneten sie als Zufluchtsort den Reisenden, wenn das Stadttor geschlossen war.

Menschen und ihre Bräuche

obicaji Die Bewohner von Istrien waren schon immer Landleute, und womit sie sich beschäftigten, können wir aufgrund der Bodensbeschaffenheit, dort, wo sie wohnten, bestimmen. Im Bergland der Ćićarija war der Istrier ein bescheidener Viehhirte, was auch zahlreiche Sprichwörter bezeugen: Schafe ohne Hirten bringen weder Milch noch Käse. Wer das Schaf hütet, hütet auch den Wein. In der Mitte dieses kleinen Kontinents dominiert eine graue schwer zu bearbeitende jedoch vorteilhafte Erde. Gerade sie machte aus dem Istrier einen Pflüger. Der Südwesten Istriens, mit seiner dunkelroten Erde, ist das Gebiet hervorragender Weinbauern, vor denen sich das Kaiserreich der Rebe Malvasia ausbreitet, während am Meer der Halbinsel von jeher Fischfang betrieben wurde, von dem man auch lebte: Wer schläft, fängt keine Fische. Die Frauen in Istrien waren schon immer aufopfernd und trugen auf ihren Rücken das gesamte Haus, und nicht nur seine vier Ecken. Holten sie beispielsweise aus weitentfernten Quellen Wasser, indem sie es in Tragbütten auf ihren Rücken zu ihren Häusern brachten, haben sie, damit sie nicht 'tatenlos' waren, unterwegs auch noch gestrickt. Von den historischen Berufen, nach denen Istrien bekannt war, sind heute die einst entscheidenden Gewerbetätigkeiten ausgestorben – Steinmetz und Töpfer, zwei so verschiedene Handwerkerberufe. Der eine, bei dem Steine grob zurecht geschnitten werden und der andere, bei dem der Ton feinfühlig zu einem Gefäß geformt wird. Die Bewohner dieser Halbinsel wussten sich aber auch zu seltenen Gelegenheiten mit Gesang und Tanz zu unterhalten. Doch auch ihr Gesang ist hart, atonal, archaisch, und wird zweistimmig gesungen. Die Instrumente, sind altertümliche Hirteninstrumente: typische istrische Blasinstrumente 'Roženice', 'Mih', 'Duplice'… Der populärste Tanz war 'Balun', und die Trachten waren einfach, zweifarbig in braun und weiß gehalten. Den Istrier kann man leicht erkennen - gutmütig, tüchtig, geduldsam, etwas mißtrauisch und vorsichtig, mit langsamen Bewegungen, versteckten Kräften. Er stellt leicht Bekanntschaften her, echte Freundschaften schwerer, aber dann fürs ganze Leben. Am meisten achtet er Ehrlichkeit – ein gegebenes Wort ist für ihn der Maßstab der Kommunikation und des Zusammenlebens: Der Ochse wird an den Hörnern gebunden, der Mensch ans Wort. Und wenn Sie ihn auf einem der Dorfwege treffen, sei er jünger oder älter als Sie – immer wird er Sie zuerst grüßen und ihnen aufrichtig in die Augen schauen.

Istarska hiža - Istrichen Häuschen

hiza Die charakteristischen alten istrischen Häuschen wurden aus naturstein gebaut, mit verfugten Außenwänden und Mönch-Nonnen-Ziegeln auf den Dächern. An der Frontseite der Fassade wurde fast immer am Haus ein Treppenaufgang errichtet, der dann in den Wohnteil des Hauses führte. Im gröβten Raum – dem Kellerraum- befand sich eine offene Feuer das Essen zubereitet wurde… Ein fester Bestandteil des istrichen Häuschens ist auch die sogen. 'Šterna', eine gemauerte Zisterne, mit der Regenwasser vom Dach aufgefangen wurde.

Trockenmauern

suhozid Tagtäglich wurde die Erde von den Menschen bearbeitet, die in dieser Gegend vor einigen hundert Jahren lebten. Oftmals mussten sie sie von Steinbrocken befreien, die sie sammelten, um damit ihr Grundstück einzugrenzen. Auf dem harten felsigen Grund wurden die größeren Steinbrocken aufgereiht und darauf die kleineren Steine gestapelt. Auf diese Weise entstanden Kilometer lange natürliche Steinmauern, sogen. Trockenmauern. Noch heute löst ihre Konstruktion Bewundern aus. Es gibt grobe Mauern mit unglatten Seiten und diejenigen, die aus kleineren Steinen zusammengesetzt wurden, und deren Glattheit an eine Skulptur erinnern lässt. Und die istrische Trockenmauer ist eigentlich auch eine Skulptur, denn es ist ein Werk, bei dem die Natur und der Mensch ihr Höchstmögliches taten.

Kažun

kazun Kažun ist die Bezeichnung für einen kleinen aus natürlichem Stein ohne Mörtel gebauten Unterschlupf auf dem Feld, in der Form eines Iglus. Diese 'Steinhütte' diente jedoch neben dem Schutz auch zur Überwachung der Felder und Weinberge unmi-ttelbar vor der Ernte. Der Ursprung des Wortes 'Kažun' kann mit keiner bestimmten Völkergruppe in Verbindung gebracht werden, wel diese Bauten älter sind als irgendeine bekannte Ansiedlung auf der istrischen Halbinsel. Sie befinden sich am häufigsten im südlichen und westlichen Teil istriens und sind ein bekanntes Symbol Istriens.

Traditionelle Kleidung

odjeca Das Ethnographische Museum hütet und sammelt aktiv Textilienwaren. Den größeren Teil der Sammlung macht die traditionelle Kleidung Istriens aus. Für die Bekleidung der Frauen im Norden und im Osten Istriens ist der Zwickel Schnitt karakteristisch. Dieser Schnitt ist aus der Zeit der Gotik. Später wurde das Kleid aus dem Leibchen und aus dem Rock geschnitten. Um die Taille umschnallten sich die Frauen pas oder kanica. Auf dem Kopf trugen sie facol, facuol oder rakaman (gewöhnlich reich bestickt), nagažan Später auch aus käuflichem Stoff. Die Männerbekleidung unterscheidet sich durch die Hosen. Die eine Hose ist aus weißem Stoff (durch Stampfen bearbeitete Wolle), geht bis zum Fußknöchel und ist eng an den Füßen brneveke, während die andere genannt brageše aus braunem Stoff, kürzer und breiter ist.

Die Geschichte über das Souvenir von Istrien

suvenir Die ursprünglichen Souvenirs von Istrien sind Gegenstände, welche neben all ihrer Einfachheit viel über Istrien und die Einwohner Istriens aussagen. Sie wecken ein grosses Interesse da sie die Verbindung zwischen der traditionellen Kultur und der Gegenwart darstellen. Die Hersteller dieser Souvenirs haben sich, auf der Suche nach der Art wie sie am glücklichsten die Besonderheit Istriens ausdrücken könnten, am häufigsten im traditionellen Erbe bewegt – kažun (ursprüngliches istrisches Haus), volkstümliche Trachten, bukaleta (Weinkaraffe), hiža (Haus in istrischem Dialekt), sopele (Blasinstrument), verschiedene Arten von Orden, das Schaf und der Bulle sind nur einige der Fülle an Motiven, welche vom Feld, aus den Schenken und Särgen im Hinblick auf Souvenirs zu den Messen und Ständen gewandert sind, um für Alle zugänglich zu sein.

Jahrmärkte in Istrien

sajam Jahrmärkte sind die Lebensader jedes kleinen Städtchens, und in Istrien haben sie ihre Tradition bewahrt – jedes Städtchen hat seinen Jahrmarkt und einen speziellen Tag, an dem er stattfindet. Neben seiner Hauptrolle, nämlich Käufer und Verkäufer miteinander in Verbindung zu bringen, hat jeder Jahrmarkt seine Eigenart und präsentiert auf eine direkte Art den Geist der Tradition. Hier findet man alles – von der Nadel bis zur Lokomotive, es wird verkauft, gekauft, gefeilscht, man vergnügt sich… in einer Atmosphäre mit einem Hauch von Vergangenheit.
Bale, Barban - jeden zweiten Samstag im Monat
Buzet - jeden ersten Freitag und jeden dritten Donnerstag
Labin - jeden dritten Mittwoch
Motovun - jeden dritten Montag
Pazin - jeden ersten Dienstag
Svetvinčenat - jeden dritten Samstag
Višnjan - jedn letzten Donnerstag
Vodnjan - jeden ersten Samstag
Žminj - jeden zweiten Mittwoch im Monat

Das grüne Istrien

zelenaistra Istrien hat seine wunderlichen Reize in einem vollerblühten Mittelmeergarten ausgebreitet, wie auf einem Thron- am Saum der Alpen. Die Adria hat sich ihm zu Füßen gelegt wie ein königsblauer Teppich... und entlang der Küste reihen sich die Juwelen: Umag, Novigrad, Poreč, Vrsar, Rovinj, Pula, Rabac... Eine Perlenkette, durch die Istrien berühmt und geschätzt ist. Und wir laden Sie ein, auch seine versteckteren Reize zu entdecken: geheimnisvolle Schatzkammern, intime Ecken und wertvolle Wahrzeichen. Kommen Sie darum in das Innere Istriens, ins grüne Istrien, in sein Herz, hier schlägt es mit solch einer Wärme und Gesundheit, in einer Landschaft aus Traum und Wirklichkeit, die Sie mit Schönheit und Ruhe beglückt, mit Altertümern beschenkt und Sie mit der Urkraft belebt, die den Menschen beim Anblick von unberührter Natur und ihren Schätzen durchdringt. Stadttore und Haustüren sind hierzulande immer offen. Hier erwartet Sie die Tugendhaftigkeit des Geistes um Ihnen Gaben aus vergangenem Jahrhundert darzubieten.

Ortschaften im Zentralistrien

unutrG Posiert auf den Anhöhen sind istrische Städte Wegweiser in der Galerie der Altertümer und gleichzeitig ihre schönsten Exponate. Sich dem Himmel und der Sonne entgegenstreckend dominieren sie über die Landschaft wie Kronen- der Zeit zum Trotze. Ihre Mauerwerke wissen um glückliche Zeiten und sie werden nicht versäumen Ihnen die besondere Geschichte um die Geheimnisse ihrer Dauerhaftigkeit zu erzählen. Darüber, wie durch all die Jahrhunderte regelmäßig Baumeister und Künstler kamen und in die alten Kronen neue Juwelen einbauten, die dann in neuem Glanz erstrahlten. Wann immer die Turmglocken dieser alten Städte Sie begrüßen, treten Sie ruhig ein, die Stadttore sind immer offen. Von den Dächern wird eine Schar von Tauben auffliegen und die Menschen werden einen Augenblick lang ihr Gespräch, die Kinder im Schatten von jahrhundertealten Linden und Maulbeerbäumen für einen Moment ihr Spiel unterbrechen. Und die Sonne wird ihren Pinsel, mit dem sie Zeit und Dinge vergoldet, innehalten. Ihre Ankunft wird ein Anfang sein für neue Erzählungen. Für die Stadt und für Sie.

Ortschaften im Zentralistrien

agrotur Posiert auf den Anhöhen sind istrische Städte Wegweiser in der Galerie der Altertümer und gleichzeitig ihre schönsten Exponate. Sich dem Himmel und der Sonne entgegenstreckend dominieren sie über die Landschaft wie Kronen- der Zeit zum Trotze. Ihre Mauerwerke wissen um glückliche Zeiten und sie werden nicht versäumen Ihnen die besondere Geschichte um die Geheimnisse ihrer Dauerhaftigkeit zu erzählen. Darüber, wie durch all die Jahrhunderte regelmäßig Baumeister und Künstler kamen und in die alten Kronen neue Juwelen einbauten, die dann in neuem Glanz erstrahlten. Wann immer die Turmglocken dieser alten Städte Sie begrüßen, treten Sie ruhig ein, die Stadttore sind immer offen. Von den Dächern wird eine Schar von Tauben auffliegen und die Menschen werden einen Augenblick lang ihr Gespräch, die Kinder im Schatten von jahrhundertealten Linden und Maulbeerbäumen für einen Moment ihr Spiel unterbrechen. Und die Sonne wird ihren Pinsel, mit dem sie Zeit und Dinge vergoldet, innehalten. Ihre Ankunft wird ein Anfang sein für neue Erzählungen. Für die Stadt und für Sie.

Das blaue Istrien

plavaIstra Das Leben an der Küste Istriens wurde schon immer vom Meer geprägt. Seefahrer haben im Schoße seiner Buchten einen Zufluchtsort gefunden, Fischer verbrachten ihr gesamtes Leben damit, diese rätselhafte und unendliche Weite zu achten, Reisende fanden in den Häfen eine neue Liebe…. Und alle werden sich über eines einig sein – die Schönheit der Landschaft von Istrien hat schon mehr als einen Reisenden dazu gebracht, sich hier zu einem Neuanfang niederzulassen. Stechen Sie gemeinsam mit uns in See, am blauen Saum der istrischen Halbinsel entlang, brechen Sie mit den ersten Sonnenstrahlen auf, von Osten gemächlich gen Westen, und tauchen Sie ein in die pittoresken Motive des mediterranen Stils – Buchten und Strände, kleine Boote, die ruhig auf dem Meer treiben, in der Schönheit der Einsamkeit, und warten. In der Ferne, auf einem Hügel, werden Sie zuerst Labin zu Gesicht bekommen, ein Städtchen, dass innerhalb seiner Mauern jahrhundertelang stolz seine Bewohner beschützte, während es an seinem Fuße Rabac zulacht, das sich an einem der schönsten Strände Istriens erstreckt. Weiter geht es bis zur südlichsten Landzunge, dem Kap Kamenjak, das die westliche Küste beschirmt, wo wir zuerst vom Jahrtausende alten Pula begrüßt werden. Blicken Sie zurück und bewahren Sie den Blick auf die Stadt und seine eindrucksvolle Arena in Erinnerung, bevor Sie zur Inselgruppe der Brioni entführt werden. Und wenn Sie wieder zu Atem kommen und die Reise fortgesetzt haben, erblicken Sie am Horizont des unendlichen Blaus bereits die Schönheit von Rovinj, das Sie zu einem Tanz in seinen Gässchen einlädt und dann aus seiner Umarmung entlässt, damit der Limfjord Sie in Empfang nehmen kann. Hier wird man Ihnen von Booten aus zurufen, sich ihnen anzuschließen, um unter Gesang und den Genüssen des Mittelmeers zu den Vrsarer Sestrica und danach weiter bis zu den Stränden von Poreč zu gelangen. Unterwegs begrüßen Sie die Badelustigen und Surfer, und wenn Sie auf eine Boje stoßen, dann wissen Sie, dass irgendwo in der Stille des tiefblauen Wassers, Taucher auf der Suche nach anderen Welten sind. Sofern Sie die Reise Richtung Norden fortsetzen, weiter bis Savudrija, wird Sie der älteste Leuchtturm bis in einen sicheren Hafen begleiten, doch unterwegs werden Sie vom zauberhaften Novigrad und Umag gefesselt sein. Legen Sie in Mandrač, einem charakteristischen kleinen istrischen Hafen, eine Ruhepause ein. Hier am Kai flicken Fischer ihre Netze, jeder in seine Gedanken über vergangene Zeiten versunken. Ihre Gesichter sind durch tiefe Einkerbungen gezeichnet vom Wind, vom Meer, vom Salz und von den Stürmen. Setzen Sie sich zu ihnen und lauschen Sie ihren Erzählungen über das Meer, und es wird wohl auch so manche Sardelle abfallen, bei einem Glas einheimischen Malvasia.